Projekt

Seit 2012 gärtnern Studenten_innen, Mitarbeiter_innen und Interessenten_innen gemeinsam auf dem Campus der TU Chemnitz am Wohnheim der Vetterstraße 52 – nach Prinzipien der Permakultur.

Mit jenen Methoden gestalten wir einen Lebensraum, mit nachhaltigen, geschlossenen sowie naturnahen Kreisläufen. Diese sollen den Bedürfnissen von Pflanzen, Tieren und Menschen gleichermaßen gerecht werden. Wir entwickeln bewusst Möglichkeiten für eine größere Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich und schaffen uns zugleich eine essbare Landschaft, die zum aktiven und passiven Verweilen mit der Natur einlädt. Wir handeln dabei  mit der, und nicht gegen die, Natur – auch für kommende Generationen.

Hier treffen sich und kommunizieren Menschen, die sonst verschiedene Wege gehen. Man kann hier saisonales Gemüse ernten, einen praktischen Ausgleich nach der Vorlesung finden oder verlorengehendes Wissen wieder entdecken. Die Gründe den Weg zum Garten zu finden sind unzählig und grundverschieden.

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Unser Garten besitzt keinen Zaun, der zur Trennung von „Mein“ und „Dein“ oder anderen Einschränkungen führt. Wir glauben an die Besonnenheit unserer Mitmenschen. Er ist für jeden zugänglich und soll damit einen Gewinn für alle darstellen. Aktivität schenkt sogar Erträge.

Die Idee des Gartens entstand 2012, als Gastlehrer Tom aus Philadelphia (USA) von Permakulturgärtern an der University of Massachusetts Amherst berichtete. Das Referat des Student_innenrates für Ökologie und Nachhaltigkeit an der TU Chemnitz (kurz: NATUC) befand sich derzeitig auf Ideensuche für nachhaltiges Gärtern und hat sich von den Prinzipien der Permakultur überzeugen lassen. Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau stellte uns noch im selben Jahr für das Vorhaben eine Fläche am Wohnheim der Vetterstraße 52 zur Verfügung – in direkter Nähe zum Campus. Das Gärtnern begann.

Ein paar bewegte Bilder des Gartens findet ihr in den folgenden Videos.

Impressionen aus den Jahren 2013 und 2014:

Gartenvorstellung aus dem Jahre 2013: